ARP

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23.01.2015

Die Legende kehrt zurück: Optimierter ARP Odyssey mit Originaltechnik

Die typische Synthese des ARP Odyssey wurde von Grund auf wiederhergestellt. Der originale ARP Odyssey war ein duophones Instrument mit 2 VCOs. Er zeichnete sich besonders durch einen scharfen, durchdringenden Sound und ein breites Spektrum an Klangvariationen aus. Mit Oszillator Sync, Sample & Hold, Pulsbreitenmodulation, Hochpassfilter, zwei Typen von Hüllkurvengeneratoren sowie Pitch Bend via PPC bot er eine Fülle von Funktionen und Modulationsmöglichkeiten, die zu völlig neuen Sounds inspirierten. Der ARP Odyssey reproduziert die Sounds dieser Komponenten auf Schaltungsebene. Mit der Unterstützung von David Friend wurden die Bauteile sorgfältig ausgewählt und akribisch angepasst, um die markante Synthese des Originals authentisch nachzubilden.

Der neue ARP Odyssey wurde in der Größe auf 86% des Originals reduziert. Die Tastatur mit 37 schlanken Tasten ist leichter und exzellent bespielbar. Mit einer Transpose-Funktion lässt sich der Tonbereich der 37 Tasten auf sieben Oktaven ausdehnen. Um dem Analogsound mehr Power zu verleihen, wurde eine neue zuschaltbare DRIVE-Funktion entwickelt. 

Abhängig vom Herstellungsdatum variierten beim klassischen ARP Odyssey die Anschlüsse. Ausgehend von Rev3 des Originals wurde sie bei der Neuauflage auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Neben einem MIDI IN-Anschluss und USB-MIDI Port ist jetzt auch eine Kopfhörerbuchse mit regelbarer Lautstärke integriert. Die ehemals unsymmetrischen XLR-Ausgänge wurden zur Verbesserung der Signalqualität auf symmetrische Anschlüsse hochgerüstet.

Auch das Gehäusedesing war je nach Herstellungszeitraum unterschiedlich. Der neue ARP Odyssey verwendet die die Rev3-Ausführung (1978-81) mit schwarzem Bedienfeld und orangefarbenem Aufdruck. Das Rev1 (1972-74) mit weißem Bedienfeld und das Rev2 (1975-76) mit schwarzem Bedienfeld und Golddruck sind ebenfalls in einer Limited Edition erhältlich, damit Altnutzer und Neueinsteiger mühelos ihren Favoriten finden.

Patchkabel mit 6,3 mm- und Mini-Klinkensteckern sowie ein spezielles Hardcase sind bei allen Modellen im Lieferumfang enthalten.

Weitere Informationen auf der Produktseite

Vorstellung des neuen ARP ODYSSEY auf der NAMM 2015

BRAND INFO

ARP-Logo

Der ARP Odyssey wurde ab 1972 von der amerikanischen Firma ARP Instruments, Inc. hergestellt und erfreute sich unter Musikern schnell einer stetig wachsenden Fangemeinde. Er war preiswert, ließ sich einfach spielen und transportieren und wurde von seinen Entwicklern über die Jahre immer wieder verbessert. Trotz guter Verkaufszahlen musste die Produktion 1981 aufgrund wirtschaftlicher Probleme und dem Beginn der digitalen Revolution eingestellt werden. Der ARP Odyssey hat mit seinen Sounds zahllose Hitsongs seiner Zeit geprägt und ist bei Musikern bis heute als Synthklassiker sehr beliebt. 

2015 bringt Korg den ARP Odyssey in die Gegenwart zurück. Dank fachkundiger Beratung durch David Friend*, den Mitbegründer von ARP Instruments, konnte Korg die Originalschaltung für jene Künstler reproduzieren, die klassische Sounds wiederbeleben und neue erforschen möchten. Gemeinsam gelang es den Korg- und Arp-Ingenieuren, Sound und Feel des Vorbilds vollständig zu rekonstruieren. Jedes Detail, bis hin zum Semi-Hardcase musste der Qualität des Originals entsprechen. 

Fans des ARP Odyssey lieben seinen legendären Sound noch immer. Es ist, als wäre er nie weg gewesen. 

 www.arpsynth.com/en

*Über David Friend: David gründete ARP Instruments, Inc. zusammen mit Firmenchef und Namensgeber Alan Robert Pearlman. Er entwickelte nicht nur den ARP Odyssey, sondern war an der Erfindung zahlreicher Produkte beteiligt, wechselte später ins Management und wurde schließlich Geschäftsführer der Firma. Seine Verdienste als Unternehmer wurden 2010 mit der von Ernst & Young vergebenen Auszeichnung "Entrepreneur of the Year" (Kategorie Emerging Technology) belohnt. Aktuell ist er als Vorsitzender und Geschäftsführer der Carbonite, Inc. tätig und hält Vorlesungen an der Sloan School of Management des MIT. Er ist außerdem ein emeritierter Professor des New England Conservatory und des Berklee College of Music.